Das Abenteuer Beziehung in Zeiten Coronas

Körper- und Energiearbeit

Das Abenteuer Beziehung in Zeiten Coronas

Das Abenteuer Beziehung in Zeiten Coronas 1200 800 Susanne Schmid

Es bewegt sich gerade viel, wenn es um das Thema Partnerschaft und die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit geht. Da scheint im Moment etwas in der Luft zu liegen. Klar, beides hängt ja eng miteinander zusammen: Partnerschaft und wie geht es mir selbst, wo will ich hin. Stellt man sich infrage, dann tut man das auch mit der Partnerschaft und umgekehrt.

Was heißt Nähe in Zeiten von Corona 

Wir befinden uns in einer Zeit, die uns zwingt – mit all den ungewöhnlichen Herausforderungen im Alltag – ungewohnt viel Zeit mit dem Partner, der Partnerin zu verbringen. Und mit den Kindern! Das ist eine schöne Sache, die die man für sich positiv nutzen kann!

Manche wird es sogar zusammenschweißen. Andere hingegen werden sich dabei ertappen,  viel mehr Situationen wahrzunehmen, in denen sie in der Beziehung im Dulden waren. Oder erst jetzt merken, dass sie ihren eigenen Weg verlassen haben und das, was sie tun etwas ganz Anderes ist. Kennst du das Gefühl?

Die Geschichten von einem Mann, der nur gute Erinnerungen in sich trägt

Ich will euch eine ganz persönliche Geschichte erzählen. Eine Geschichte von einem Mann, mit dem ich viele Jahre verbracht habe! Er sagte mir, dass unsere Beziehung so schön war und es mit mir so einfach war, es gäbe nur schöne Erinnerungen.

Meine Erinnerung ist eine andere. Sie ist an dieser Stelle für die Geschichte aber nicht wichtig, denn die Beziehung ist Teil meiner Vergangenheit. Damals war es eben so einfach, wie der Mann es in Erinnerung hatte. Ich habe gelebt und geliebt, wie ich es zum damaligen Zeitpunkt eben konnte. Aus irgendeinem Grund –  vermutlich habe ich aus meinem Umfeld ‚gelernt‘ oder vielmehr abgeschaut, wie Partnerschaft funktioniert – glaubte ich Folgendes: Ich muss mich auf den anderen einstellen und alles sein lassen, was ich bisher gemacht habe. Ich glaubte, ich muss zu einer Person werden, die das tu, was der andere tut! Es war ganz normal und richtig für mich, so zu denken und danach zu handeln.

Das ging ein paar Jahre gut, bis ich von dieser Art von Partnerschaft nicht mehr erfüllt war. Ganz im Gegenteil: Ich fühlte mich einsam, ungehört, eingesperrt und freudlos. Dass ich in dieser Situation mit all diesen Gefühlen war, habe ich selbst verursacht. Ich wurde nie darum gebeten! Nach ein paar Jahren wurde mir aber klar, dass vieles eben nicht ich war. Und dann ist die Bombe geplatzt, mit all der Wut und dem Zorn, der sich über Jahre hinweg aufgestaut hatte.

Das Muster Wut, Groll, Ärger und was das mit Einfühlungsvermögen zu tun hat

Danach fing ich an, wieder ich zu werden. Ich entdeckte mein Muster:  Erst wenn der Leidensdruck zu groß ist, stiegen in mir Wut, Groll und Ärger hoch. Diese Energie hat mir immer geholfen, Dinge in meinem Leben zu verändern. Erst sie machten es möglich für mich etwas umzusetzen; als ob ich mich für mein Leben und meine Bedürfnisse rechtfertigen müsste!

Auf diese Weise habe ich also viele Jahre lang meine Lernerfahrungen gemacht. Vielleicht habe ich die Qualität des Einfühlungsvermögens schon in dieses Leben mitgebracht! Einfühlungsvermögen kann – wenn es nicht auf die höchste und weiseste Art genutzt wird –  zu einem ungesunden Ungleichgewicht führen. Ich habe diese Qualität für andere genützt und nütze sie bis heute, aber ich habe inzwischen verstanden, wie ich gleichzeitig bei mir und ich bleiben kann.

Im Moment geht es vielen Menschen ähnlich. Sie werden zu etwas gezwungen, das sie nicht selbst gewählt haben. Aber gerade diese Situationen sind es, die uns helfen, zu erkennen, was wir nicht wollen und was für uns nicht passt. Für manche ist das Erkennen ein Segen. Es ist eine Art Durchbruch zur Erkenntnis, was sie wirklich wollen. Sie finden ihre Vision von dem Leben, das sie wirklich leben wollen, die Partnerschaft inklusive!

Was wir wirklich wollen – 8 Erkenntnisse 

Falls du gerade in einer ähnlichen Situation (fest-)steckst oder erkennst, dass sich deine Leidenschaft, dein Leben in eine andere Richtung sehnt, habe ich folgende Tipps für dich:

  1. Wenn so etwas hochkommt, sei weder traurig noch deprimiert. Freue dich, dass du es erkannt hast. Denn erst jetzt hast du die Möglichkeit, etwas zu verändern!
  2. Eine Leidenschaft kann sich verändern. Manches Mal wollen wir etwas experimentieren und wenn wir genug davon haben, kommt wieder eine neue Leidenschaft. Es ist ok zu lernen und Neues ins Leben zu holen.
  3. Bedauere nicht, bis jetzt nicht wahrgenommen zu haben, wohin die Reise gehen soll, sondern erkenne, was du alles in dieser Zeit gelernt hast. zB. Ich habe gelernt, Menschen besser und richtig einzuschätzen. Das hilft, um sich auf andere einzustellen.
  4. Erkenne möglichen Lerneffekt: Ich habe gelernt, mich zurücknehmen.
  5. Etwas zu verändern, bedeutet nicht, dass alles zuvor für die Fische war. Es heißt nur, dass etwas Neues dazu kommt oder dass das bereits Aufgebaute in einer anderen Form gelebt wird. Manchmal muss man dafür etwas Altes loslassen.
  6. In der Partnerschaft ist diese Situation für viele Paare eine Chance, sich neu kennenzulernen und zwar nicht auf einer von Hormonen gesteuerte Basis, auf der nur die gegenseitige Eroberung zählt.
  7. Du kennst die andere Person oder glaubst sie zu kennen. Nun geht es darum zu überprüfen, ob die gerade anstehende Veränderung kompatibel ist mit dem wer und was du jetzt im Moment bist und brauchst und ob ihr beide und weiterhin einen gegenseitigen *Beitrag‘ beisteuert! Gegenseitiger *Beitrag bedeutet für mich: Jede/r darf sein wie sie/er ist und wird in den Prozessen von der anderen Person dabei unterstützt! Das geht natürlich viel leichter, wenn man ähnlich denkt und ähnliche Visionen hat! Oder so weit entwickelt ist und selbstbewusst, dass das auch augenscheinliche Gegensätze funktionieren.
    Mal ganz ehrlich, ich kann das gut bei meinen KundInnen; beim Partner wär ich da noch auf der Beziehungsstufe „ich bevorzuge ähnlich Denker“.
  8. Du kannst dich von der Angst vor Bewertung von anderen befreien, die dich vielleicht anfällt, wenn du wirklich etwas in deinem Leben änderst. Was werden die Menschen über mich sagen, wenn ich ….

Wie du Bewertung Bewertung sein lassen kannst

Diese Thema haben wir im April im abendlichen Pop-up näher beleuchtet und mit allen TeilnehmenInnen bearbeitet: „Wie du Bewertung Bewertung sein lassen kannst“.

Wir alle bewerten, irgendwie, fast ständig. Wenn eine Bewertung von einer anderen Person kommt, ist es für uns schwer, bei sich zu bleiben oder sich nicht beeinflussen zu lassen! Auch diesem Verhalten liegen versteckte Sicherheitsmuster zugrunde, die wir irgendwann erlernt haben. Während des Pop-Up-Abends haben wir diese aufgespürt und verändert.

Vergiss nie: Wir imitieren ständig Menschen in unserer Umgebung. Von Geburt an lernen wir über Nachahmung und in Situationen, die uns das Leben zur Aufgabe stellt! Jeder Mensch, egal wie gelehrt, reich, schön er ist, das eine oder andere Muster abgespeichert. Und diese Muster sind es, die uns nicht sein lassen, wer oder was wir tatsächlich sind.

Wie willst du lernen? Leicht oder machst du es dir gerne schwer?

Jedes Wesen auf diesem Planeten lernt und ist fähig zu lernen, ist fähig sein Leben zu verändern. Zu lernen, das verbindet uns alle. Jeder macht für sich Erfahrungen, erkundet Neues. Die Art und Weise zu lernen, unterscheidet uns. Ich habe lange Zeit auf eine unangenehme Art und Weise gelernt, bis ich genug von etwas hatte, die Nase – sozusagen – gestrichen voll. Bis ich wütend war, weil ich noch in einer Situation war, in der es mir nicht mehr gefiel.

Heute nehme ich das wahr und möglicherweise mache ich noch ein wenig länger mit, als ich müsste, aber meistens bearbeite ich das Thema sofort, und erlaube mir auf die beste Art und Weise für mich zu lernen. Es kann so einfach sein!

Es hilft das Thema mit jemandem, der darauf geschult ist, zu reflektieren, den Nutzen für einen selbst zu entdecken und zu verstehen, welche Lernerfahrung der Situation zugrunde lag oder liegt. Was wollte ich auf diese Art und Weise lernen? Und dann auch gleich zu verändern. Meistens wende ich ThetaHealing an mir selbst an, doch hin und wieder bin ich mir selbst im Weg. Vor allem, wenn das, was verändert werden soll, eine Sicherheitsfunktion in meinem Leben übernommen hat und gar nicht entdeckt werden will. In solchen Situationen wende ich mich an meine KollegInnen. Gemeinsam lässt sich die Veränderung noch schneller in meinem Leben umsetzen!

Zum nächsten Pop-Up-Abend >>

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